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Operation gelungen, Patient tot.


By Drainspotter - Posted on 07 August 2012

7. August 2012

Es ist nicht gesund und mitunter gar fatal, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen — oder auch durch einen Kanaldeckel. Am vergangenen Sonntagmorgen ist ein Kanaldeckel aus der Produktion der »Essener Eisenwerke Schnutenhaus & Linnmann« einem Eichhörnchen in der Gartenstadt Lohne zum Verhängnis geworden. Es hatte sich mit dem Kopf in einem Loch des Deckels verklemmt und konnte sich nicht selbst befreien. Dabei haben Eichhörnchen mit ihren Schnurrhaaren eigentlich einen zuverlässigen Detektor: In Löcher, wo diese nicht hindurchpassen, ohne anzustoßen, sollte man seine Nase lieber nicht stecken.
Den von Anwohnern alarmierten Polizisten des Kommissariats Großburgwedel gelang es nach einigen Versuchen schließlich, das Tier zu befreien. Dazu mußte der Kanaldeckel herausgehoben und senkrecht aufgestellt, der Hals des Eichhörnchens mit etwas Olivenöl »geschmiert« und die Ohren angelegt werden. Als es schien, die Kuh sei vom Eis bzw. das Eichhorn aus der Falle, gaben ihm die fürsorglichen Beamten den Namen Gullyver und sahen auch von einer Anzeige wegen unbefugten Betretens der Kanalisationsanlagen ab. Bedauerlicherweise hatte das Tier aber weniger Glück als die Wiener Enten, die vor einigen Jahren in den Kanalschacht gefallen waren und ist später doch seiner Erschöpfung erlegen.

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Photos: © Polizeikommissariat Großburgwedel
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